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Angst : Wieso sie oft unseren Alltag prägt

Jeder kennt diese Situationen, in denen wir nachts im dunkeln nach Hause laufen und das kleinste Geräusch dafür sorgt, dass unser Herz rast, unser Puls steigt, wir schwitzige Hände bekommen und wir anfangen schneller zu laufen.

Wir sprechen von Angst. Die uns von beginn an in die Wiege gelegt wird, um uns vor potenziellen Bedrohungen zu schützen und unsere Existenz zu sichern. Also eigentlich etwas, was gut für uns ist.

Dann ist es doch gut Angst zu haben?

Naja, denn was ist, wenn die Angst so groß wird, dass sie unseren Alltag einnimmt und wir anfangen Angst davor zu haben, auf Straßen zu gehen oder in den vollen Supermarkt zu gehen? Hier spricht man allmählich von Angststörungen. Das sind Störungen in der emotionalen Regulation von Ängsten, bei denen der Körper Gefahr vor Situationen oder Dingen wahrnimmt, die eigentlich gar nicht wirklich bedrohlich sind.

Wir fangen dann an, uns kleiner zu machen, uns zu verstecken, gar nicht mehr das Haus zu verlassen und die Dinge zu tun, die wir eigentlich hätten tun wollen.

Und genau da wird es heikel.

Wer diese Ängste entwickelt sollte primär psychologische Unterstützung suchen, denn Ratgeber alleine, sind für bestimmte Ängste nicht förderlich.

Dennoch können wir Ängste vorbeugen und leichte Phasen von Ängsten positiv beeinflussen. Aber wie?

  1. Achte auf deine Angstgedanken: Oft sind die Gedanken sehr übertrieben und sind diese Gedanken sehr unrealistisch
  2. Konfrontationstraining: Übe dich der Angst kontrolliert zu stellen. Natürlich nicht auf einmal, sondern Schrittweise
  3. Belohne dich: Nach jeder kleinen Herausforderung belohne oder lobe dich selbst. So trainierst du dein Gehirn mit positiven Mustern und überspielst Stück für Stück die alten Muster
  4. Reguliere deinen Körper: Atemübungen helfen hier deutlich, in dem wir durch gezielte Atmung unseren Körper regulieren und ihm das Gefühl von Ruhe und Sicherheit wiedergeben
  5. Reflektiere dich selbst: Mache dir deine Fortschritte regelmäßig bewusst, egal wie klein sie sind. So stärkst du das Vertrauen in dich selbst. Dein Fortschritt kannst du in einem Tagebuch dokumentieren: Das hat mir geholfen

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