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Warum deine Ernährung mehr über deine Gesundheit entscheidet, als du glaubst

Das was du isst entscheidet, wie du dich fühlst. Das klingt zuerst nicht real, aber ist tatsächlich so.

Viele glauben, dass es ausreicht, wenn wir Tabletten und Pharmaka zu uns nehmen. Das reicht unserer Gesundheit doch schon.

Nein. Damit liegen viele, die so denken, falsch.

Das was wir täglich zu uns nehmen, kann Krankheiten vorbeugen und unsere Gesundheit unterstützen. Das heißt natürlich nicht, dass Medikamente sinnlos sind, die wir für bestimmte Krankheiten oder Schmerzen nehmen müssen, es heißt vielmehr, dass wir selbst auch etwas für unsere Gesundheit tun können, ohne gleich bei jeder Kleinigkeit zum Arzt zu rennen.

Wie genau hat denn jetzt die Ernährung mit unserer Gesundheit zu tun?

🧠 Unser Gehirn ist mit unserem Darm verbunden. Unser Darm ist dafür verantwortlich, dass unser Essen verdaut wird. In unserem Darm leben duzende Bakterien (Mikrobiom), die unsere Immunabwehr des Gehirns beeinflussen und sind bei der Entstehung von Alzheimer und Multibler Sklerose involviert sind.

Unser Darm ist zusätzlich mit vielen Nervenzellen ausgestattet, wie 70-80% der Immunzellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern verantwortlich sind. Und eine intakte Darmschleimhaut verhindert, dass Giftstoffe und Krankheitserreger in den Blutkreislauf gelangen.

💡 90% unseres Serotonins, was für gute Stimmung und guten Schlaf verantwortlich ist, wird im Darm produziert.

Daher kannst du für deine eigene Gesundheit sorgen, in dem du deinen Darm mit wertvollen Ballaststoffen, Probiotika und Fettsäuren ausstattest.

👉 Kohlenhydrate in Form von Ballaststoffen sind nicht automatisch schlecht, sondern essentiell für deinen Darm. Diese passieren deinen Darm ohne verdaut zu werden, dienen der Sättigung und dem langsamen Blutzucker-Anstieg, sowie sind Futter für die Darmbakterien.

Daher verzichtet in euren Diäten niemals auf gute Ballaststoffe. Greift lieber zu komplexen Kohlenhydraten, die euch Energie liefern und euren Darm unterstützen.

Was passiert aber, wenn ich nur ungesund esse?

Wenn du deinen Darm nur mit Zucker und Fett fütterst, ähnelt es einem Zustand einer bakteriellen Infektion und wirken, wie eine Entzündung im Körper, die lange bestehen bleibt. Ebenso wird das Mikrobiom nicht mit den guten Ballaststoffen gefüttert, sodass die guten Bakterien aussterben  und der Darm aus dem Gleichgewicht gerät. Dabei kann ein Nährstoffmangel entstehen, was zu Haarausfall oder brüchigen Nägel führen kann. Das Risiko für Bluthochdruck und Diabetes-Typ-2 kann steigen, sowie auf lange Sicht Depressionen und Ängste begünstigen.

Zusammenfassend:

  • Die Ernährung beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch Stimmung, Gehirn und allgemeines Wohlbefinden.
  • Darm und Gehirn sind eng verbunden: Das Mikrobiom im Darm wirkt auf Immunsystem, Psyche und sogar die Bildung von Neurotransmittern wie Serotonin.
  • Eine ballaststoffreiche Ernährung mit komplexen Kohlenhydraten, Probiotika und gesunden Fettsäuren unterstützt die Darmgesundheit und kann Krankheiten vorbeugen.
  • Ungesunde Ernährung kann das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen und langfristig Risiken wie Entzündungen, Stoffwechselstörungen und psychische Beschwerden erhöhen.

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