Schon wieder Überstunden? Ein Chef, der nicht dankbar ist? Eine Erwartungshaltung alles perfekt machen zu müssen? – Wer kennt es nicht?
Arbeiten müssen wir alle. Woher sollte denn auch das Geld fließen. Viele würden behaupten, die Arbeit ist nur Mittel zum Zweck. Ist da aber etwas wahrheitsgemäßes dran?
Irgendwie schon, würden die meisten behaupten. Sonst würden doch einige von uns nicht umsonst arbeiten gehen. Wir arbeiten, um unsere Familie zu ernähren, unseren nächsten Urlaub oder unseren Vereinssport zu finanzieren.
Aber was ist, wenn der Job keinen Spaß macht? Sollte der Job denn überhaupt Spaß machen?
Wenn wir uns recht überlegen, verbringen wir über 1/3 unserer Lebenszeit für die Arbeit. Und für manche kann die Zahl sogar höher sein, wenn sie noch Überstunden machen müssen.
Also ist der Job Hauptbestandteil unseres Leben. Wir stehen auf, machen uns fertig, frühstücken, um Energie zu haben und fahren zur Arbeit. Später kommt man müde nach Hause, möchten essen und wir möchten uns am liebsten wieder schlafen legen. Da bleibt uns dann kaum noch wirklich Zeit für Familie und uns selbst – also für das wirklich Wesentliche.
Und wenn wir dann anfangen völlig gestresst zu sein, den Anforderungen unseres Chefs gerecht zu werden, ja keine Fehler zu machen und Höchstleistung zu erbringen, dann bleibt keine Energie für uns selbst mehr übrig. Und wer sich erst einmal fragt, ab wann eine Grenze im Job überschritten wird, dem kann ich folgendes sehr empfehlen: Hier kriegst du Klarheit
Wieso sind denn die Burnout zahlen höher denn je? Wieso suchen viele von uns einen Psychologen auf und wieso geht der Trend immer mehr zu Teilzeit – Jobs?
Viele merken allmählich, dass uns die Arbeit krank macht. Nie sind wir gut genug. Oft werden wir als billige Arbeitskraft abgestempelt und das Gefühl von Menschlichkeit gibt es kaum noch mehr. Und das Gefühl von unglücklich sein kann sich unbewusst dann so äußern, dass wir anfangen deutlich an Gewicht zuzulegen, sind dauernd erschöpft und tragen all unseren Frust mit nach Hause von dem unsere Familie sicher nicht profitiert.
Unser Umfeld prägt unseren Tag. Und wenn die Arbeit einen nur noch krank macht, hilft nur noch ein Gespräch oder in den meisten Fällen einfach ein Jobwechsel.
Und natürlich ist es herausfordernd seinen alten Job zu verlassen, vor allem, wenn man Projekte mitgetragen hat, in die man viel Kraft und Tränen hineininvestiert hat. Sich wieder Bewerbungen zu widmen und aus seinem gewohnten Umfeld auszutreten. Aber umso wichtiger ist es, auf sich und seine Gesundheit zu achten. Ein Job ist eben nun Mal etwas, dass uns Freude bereiten sollte. In dem wir aufblühen können. Wo Anerkennung, Respekt und Menschlichkeit im Vordergrund sind.
Auch wenn wir es oft versuchen, können wir nicht immer Situationen, Mitmenschen oder gar unseren Chef ändern. Aber was wir können, ist uns selbst aus Umfeldern zu entziehen und unsere Einstellung gegenüber Situationen ändern.
Du bist für dein Glück und deine Entscheidungen verantwortlich. Uns zu wissen, dass ein Ort nicht mehr gut für dich ist, zeigt Mut und Stärke und bringt dir wieder deutliche Lebensenergie zurück.
Das kannst du jetzt für dich mitnehmen:
- Arbeit als zentraler Lebensbereich: Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens im Job – umso wichtiger ist es, dass er uns nicht nur finanziell, sondern auch emotional erfüllt.
- Verantwortung für sich selbst: Auch wenn Veränderung schwer ist, ist es entscheidend, auf die eigene Gesundheit zu achten und ein Umfeld zu wählen, das gut tut.
- Belastung und Folgen: Hoher Leistungsdruck, fehlende Anerkennung und Dauerstress können zu Erschöpfung, Unzufriedenheit und sogar Burnout führen.
- Erkenntnis vieler Menschen: Immer mehr merken, dass ein ungesunder Job krank macht – deshalb steigt der Wunsch nach Veränderung (z. B. Teilzeit oder Jobwechsel).
