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Sauerteig: Wieso deine Darmgesundheit davon profitiert

💙 Der Sauerteig ist derzeit voll im Trend. Und das hat auch gute Gründe. Ich glaube jeder von uns hat sich mal daran versucht einen Sauerteig anzusetzen und ihn täglich zu füttern und dabei kommt jedem von uns dieser säuerliche Geruch wieder in den Kopf.

Ganz klassisch dafür steht die Fermentation des Teiges. Der Geruch entsteht dadurch, dass Milchsäurebakterien und Hefe den Zucker aus dem Mehl in Milchsäure, Essigsäure, Kohlendioxid und Aromastoffe umwandeln. – Dann ist wohl jedem jetzt klar, wieso der Teig so riecht. Dieser Geruch bestätigt die erfolgreiche Fermentation.

Aber was hat das jetzt mit meinem Darm und meiner Gesundheit auf sich?

Die Milchsäurebakterien, die beim Ansetzen aktiviert werden, unterstützen das Darmmikrobiom und fördern den Abbau der Phytinsäure.

💡 Phytinsäure kommt in Getreide häufig vor, was die Aufnahme von Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen und Zink hemmt.

Daher ist der Sauerteig leichter verdaulich. Durch die Fermentation werden komplexen Kohlenhydrate abgebaut, was Blähungen reduziert. Gleichzeitig wird dabei wenig Stärke abgebaut, was den Blutzuckerspiegel stabilisiert. Und das ist noch nicht alles.

Sauerteig enthält ebenfalls präbiotische Ballaststoffe, die den guten Bakterien als Nahrung dienen.

Das heißt, beim nächsten Mal, wenn du dich nicht zwischen normalem Brot und Brot mit Sauerteig entscheiden kannst, erinnere dich daran:

👉 Sauerteig verbessert die Gesundheit, indem er durch lange Fermentation die Verdaulichkeit optimiert, die Nährstoffaufnahme steigert und den Blutzuckerspiegel sowie das Darmmikrobiom positiv beeinflusst.

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